Österreich: Demografischer Wandel & KI-Kompensationsbedarf 2024–2080
Annahmen basierend auf Statistik Austria – Bevölkerungsprognose Hauptszenario & Erwerbspersonenprognose Trendszenario
Bevölkerungsstruktur 2024–2080 (Hauptszenario, Mio.)
20–64 J. (Erwerbsalter)
65+ J. (Pension)
Unter 20 J.
Gesamt
Anteil 65+ an Gesamtbevölkerung (%)
Erwerbspersonen Österreich – Prognose (Tsd.)
KI-Kompensationsprognose
Methodik & Annahmen
Das Modell berechnet, wie viel zusätzliche Arbeitsleistung KI erbringen muss, damit Österreich 2024 als Produktivitätsbasis hält. Es addiert vier Effekte:
Das Modell berechnet, wie viel zusätzliche Arbeitsleistung KI erbringen muss, damit Österreich 2024 als Produktivitätsbasis hält. Es addiert vier Effekte:
- Demografischer Rückgang: Weniger Erwerbspersonen laut Statistik Austria Trendszenario (2024: 4,78 Mio. → 2080: 4,36 Mio.). Basisannahme: 1.600 Arbeitsstunden/Person/Jahr.
- Geburtenraten-Effekt: Österreichs Fertilitätsrate liegt bei ~1,4 (Bestandserhalt: 2,1). Unter der Annahme weiter sinkender Geburtenraten reduziert sich die Erwerbsbasis zusätzlich. Steuerbar mit dem Slider unten.
- Alterung der Erwerbsbevölkerung: Ältere Erwerbspersonen arbeiten tendenziell kürzere Stunden (mehr Teilzeit). Geschätzter Effekt: −5–8% der Vollzeitäquivalente bis 2080.
- Mehrbedarf durch alternde Gesellschaft: Pflege, Gesundheit und soziale Dienste steigen mit dem Anteil 65+. Geschätzter Zusatzbedarf: +10–15% bis 2080.
1,20
6%
13%
KI-Kompensationsbedarf nach Schicht 2024–2080 (%)
Demografischer Rückgang
Geburtenrate & Alterung
Mehrbedarf Pflege/Soziales
Gesamt (Linie)
Vollzeitäquivalente die KI ersetzen muss (VZÄ à 1.600 h/Jahr)
Bundesländerbetrachtung
Erwerbspersonenprognose nach Bundesland 2024–2080 (Trendszenario, Tsd.)
2024
2030
2050
2080
Veränderung Erwerbspersonen 2024 → 2080 nach Bundesland (%)
Quellen: Statistik Austria – Bevölkerungsprognose 2025 (Hauptszenario), Erwerbspersonenprognose 2025 (Trendszenario), Erwerbstätigenquoten 2025 | ORF/news.ORF.at, 12.11.2025